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Die Streuobstwiese - Naturschutz mit Geschmack

Die Streuobstwiese ist ein wichtiger Lebensraum für tausende Tiere und für das Südburgenland typisch. Dennoch ist sie vom Aussterben bedroht. Als wirtschaftlich unrentabel erachtet, sind in den letzten Jahren bis zu 70% der Streuobstwiesen verschwunden. Mit ihnen verschwanden auch viele alte, köstlich schmeckende Apfelsorten. Strenge Bestimmungen über Form, Größe und Farbe des Obstes und der Bedarf an großen Liefermengen haben alte Apfelsorten in den vergangenen Jahrzehnten aus den Regalen der Lebensmittelmärkte gedrängt. Wer kennt heute noch Rosenäpfel und Borsdorfer, Reinetten und Bohnäpfel?

Sortenerhalter, wie die Parkers, bemühen sich um das Überleben der Streuobstwiesen, aber nur wenn das Streuobst für die Landwirte wieder einen Wert hat und die Verbraucher wieder alte Obstsorten schätzen und konsumieren, sind Streuobstwiesen auf Dauer zu erhalten.

Gefährdete Naturlandschaft

Heute gehören Streuobstwiesen zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas. Die alten Sorten, die auch heute noch traditionell im Streuobstanbau verwendet werden, wurden zu einer Zeit entwickelt, als Pflanzenschutzmittel gar nicht oder nur sehr eingeschränkt zur Verfügung standen. Sie sind daher gegenüber Krankheiten und Schädlingen viel robuster. Diese alten Sorten sind gesund und man schmeckt die Landschaft in der sie wachsen. Die Parkers Terroir Apfelsäfte tragen zur Erhaltung der heimischen Streuobstwiesen bei.

Bewirtschaftung im Einklang mit der Natur

Auf Streuobstwiesen stehen hochstämmige Obstbäume meist unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Arten und Sorten. Bewirtschaftet wird ohne Einsatz synthetischer Behandlungsmittel. Üblich ist auch die landwirtschaftliche Mehrfachnutzung: Neben Obst werden Wiesen zur Heugewinnung oder als Viehweide genutzt.

Die Wiesen bieten Nahrung und Behausung für viele Tiere. Schon im Frühling während der Obstblüte werden zahlreiche Insekten angelockt: Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die für die Bestäubung sorgen, Wespen, Schlupfwespen und Käfer.

 

Lebensraum für viele Arten

In Streuobstwiesen finden auch alte Bäume Platz, deren Stämme und Äste schon morsch und hohl sind. Dadurch bieten sie einer Vielzahl von Tieren Unterschlupf  wie verschiedenen Specht- und Eulenarten. Mehr als 50 teilweise gefährdete Singvogelarten leben auf natürlichen Streuobstwiesen.

Laut verschiedenen Erhebungen sind auf einem Ostbaum bis zu 320 verschiedene Tierarten, außerdem viele Algen, Moose, Pilze und Flechten vorhanden. Die Streuobstwiese ist damit ein wichtiger Lebensraum für bedrohte Arten geworden.

 

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